Zum Trauermonat November: Studie zeigt, dass Regelungen den Angehörigen helfen

 

(djd). Den eigenen Krankheits- und Sterbefall vorab zu regeln, ist für viele Menschen eine große Herausforderung. Und doch kann eine klare Regelung den Angehörigen im Trauerfall viel Last nehmen. Warum also sorgen manche Menschen vor und andere nicht? Dieser Frage ist der Bestattungsanbieter FriedWald gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut K&A Brand Research mit einer deutschlandweiten Online-Umfrage zum Thema Vorsorge auf den Grund gegangen.

 

Vorsorge
Mit der Familie offen und rechtzeitig zu besprechen, was im Todesfall passieren soll, ist wichtig und hilfreich für diejenigen, die die Bestattung später organisieren müssen.
Foto: djd/Friedwald

 

Erfahrung macht klug

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Ein Ergebnis der Studie: Noch immer braucht das Thema Sterbefall-Vorsorge einen externen Anstoß. Wie wichtig die Regelungen im Voraus sind, erleben Menschen oft erst konkret durch die persönliche Erfahrung, etwa durch Durchleben eines Trauerfalls oder die Begleitung einer schweren Erkrankung im eigenen Umfeld. Denn dann merken sie: Wer nicht vorsorgt, macht sich Sorgen. 13 Prozent der Befragten gaben an, dass die klaren Vorgaben ihrer todkranken Angehörigen mehr Zeit zum Trauern gelassen haben, da man sich nicht mit viel Organisation und Entscheidungsfindung beschäftigen musste. Besonders motiviert der Studie nach zur eigenen Vorsorge, wenn die Regelungen der erkrankten oder verstorbenen Person ausdrücklich als hilfreich wahrgenommen wurden.

 

Vorsorge
In einem Vorsorgeordner können wichtige Angelegenheiten übersichtlich geregelt und festgehalten werden.
Foto: djd/Friedwald

 

Geregelt wird meist das vermeintlich Erfahrbare

Und was genau wird geregelt, wenn sich Menschen mit dem Thema Vorsorge befassen? Der Fokus liegt der Studie zufolge vor allem auf der Vorsorgevollmacht und der Patienten- und Betreuungsverfügung. Gleich danach wird das Thema Finanzen genannt, ebenso wie das Testament. Die Regelung der eigenen Bestattung ist allerdings deutlich nachrangig. Doch auch hier profitieren Angehörige in der emotionalen Ausnahmesituation von bereits getroffenen Entscheidungen. Vielen Hinterbliebenen wird die Bestattung ihrer Eltern beispielsweise erleichtert, wenn sie genau wissen, was deren letzter Wunsch war. Darüber sollte die Familie bereits zu Lebzeiten der älteren Generation früh genug sprechen. Einen guten Einstieg ins Thema bieten Ratgeberportale wie www.friedwald.de/ratgeber**. Hier wird unter anderem erklärt, welche Formalitäten im Trauerfall erledigt werden müssen, es gibt Tipps für Anlaufstellen zur Trauerbewältigung und eine ausführliche Erklärung über Urnenbeisetzungen in einem Bestattungswald. Diese sind besonders für Menschen interessant, die schon zu Lebzeiten gern viel Zeit in der Natur verbracht haben oder nicht auf einem kirchengebundenen Friedhof ihre letzte Ruhe finden wollen.

 

Vorsorge
Die führenden Vorsorgethemen sind der Umgang mit dem eigenen Körper und Finanzen. Die Regelungen für das eigene Begräbnis stehen bei vielen weiter hinten.
Foto: djd/Friedwald

 

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Warum sorgen manche Menschen für ihren eigenen Tod vor und andere nicht? Dieser Frage ist der Bestattungsanbieter FriedWald gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut K&A Brand Research mit einer Online-Umfrage auf den Grund gegangen. Ein Ergebnis: Noch immer braucht das Thema Vorsorge einen externen Anstoß, etwa das aktive Durchleben eines Trauerfalls oder die Begleitung einer schweren Erkrankung im eigenen Umfeld. 13 Prozent der Befragten gaben an, dass die klaren Vorgaben ihrer todkranken Angehörigen ihnen mehr Zeit zum Trauern gelassen haben. Vielen Hinterbliebenen etwa wird die Bestattung ihrer Eltern auch erleichtert, wenn sie genau wissen, was deren letzter Wunsch war. Einen guten Einstieg ins Thema bieten Ratgeberportale wie www.friedwald.de/ratgeber**.