Eine Zusatzversicherung kann Eltern vor hoher finanzieller Belastung schützen

 

(djd). Schiefe Kiefer sind ganz normal – für 97,5 Prozent der Acht- und Neunjährigen sind Zahnspangen medizinisch notwendig. Das zeigt die Sechste Deutsche Mundgesundheitsstudie vom Institut der Deutschen Zahnärzte. Daher braucht fast jedes Kind eine Zahnspange.

 

Mädchen mit Zahnspange
Für 97,5 Prozent der Acht- und Neunjährigen sind Zahnspangen medizinisch notwendig.
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Viele bekommen kein Geld von der Kasse

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Bei der repräsentativen Untersuchung wurde mehr als 700 Acht- und Neunjährigen „auf den Zahn gefühlt“. Ergebnis: Bei gut 40 Prozent sind die Fehlstellungen so ausgeprägt, dass die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) die Kosten für die übliche Korrektur übernimmt. Sie fallen in die sogenannten kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) 3 bis 5. Und was ist mit leichten Zahnfehlstellungen? KIG-Grad 2 ist am weitesten verbreitet: Bei 57 Prozent der untersuchten Mädchen und Jungen gibt es medizinische Gründe für eine kieferorthopädische Regulierung. Allerdings übernehmen die Krankenkassen hier keine Kosten.

 

Junge mit Zahnspange
Auch bei leichten Fehlstellungen ist eine Zahnregulierung oft sinnvoll.
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Kieferprobleme machen krank

Schiefe Zähne sind aber nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern können auch gesundheitliche Folgen haben. Bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der Studie sagte Konstantin von Laffert, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer: „Es wurde festgestellt, dass Kinder mit Zahn- und Kieferfehlstellungen mehr funktionelle Einschränkungen bei der Lebensqualität aufweisen, weil sie mehr Schwierigkeiten beim Kauen haben. Außerdem haben sie öfter Schmerzen im Mund.“ Unbehandelt können später Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel oder Zahnentzündungen dazukommen. Jürgen Boeven, Experte der DEVK Krankenversicherungs-AG, rät Eltern deshalb, auch bei leichten Fehlstellungen kieferorthopädischen Rat einzuholen: „Es ist immer sinnvoll, dass ein Profi bewertet, ob eine Behandlung nötig ist und welche Möglichkeiten es dafür gibt.“

 

Teenie mit Zahnspange
Je nachdem, wie lange die Behandlung dauert und welche Spangenart verwendet wird, kostet die Zahnregulierung bis zu 6.500 Euro. Eltern können mit einer Krankenzusatzversicherung privat vorsorgen.
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Versicherung leistet für unsichtbare Zahnspangen

Je nachdem, wie lange die Behandlung dauert und welche Spangenart verwendet wird, kostet die Zahnregulierung bis zu 6.500 Euro. Eltern können mit einer Krankenzusatzversicherung privat vorsorgen – mehr dazu unter www.devk.de/zahnspange**. Diese leistet auch bei leichten Fehlstellungen. So bezuschusst etwa der Kölner Versicherer medizinisch sinnvolle kieferorthopädische Behandlungen schon ab KIG 2. Außerdem zahlt er den vereinbarten Kostenanteil auch für Leistungen, die Praxen privat abrechnen müssen – etwa für die beliebten unsichtbaren Zahnspangen. Dazu gehören herausnehmbare, transparente Aligner-Zahnschienen ebenso wie Lingual-Zahnspangen, bei denen die Brackets an der Innenseite der Zähne befestigt sind. Wichtig ist es, frühzeitig eine Krankenzusatzversicherung abzuschließen. Denn: Die Behandlung kann nicht mehr versichert werden, wenn die Kiefer-Fehlstellung schon festgestellt wurde.

 

Zahnspange
Auch eine unsichtbare Zahnspange kann mit einer Krankenzusatzversicherung bezuschusst werden.
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Fast alle Kinder brauchen eine Zahnspange

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Für 97,5 Prozent der Acht- und Neunjährigen sind Zahnspangen medizinisch notwendig. Das zeigt die Sechste Deutsche Mundgesundheitsstudie vom Institut der Deutschen Zahnärzte. Allerdings werden nicht immer alle Kosten von den Krankenkassen übernommen. Und dann wird es für Eltern teuer – eine Zahnregulierung kann bis zu 6.500 Euro kosten. Doch Eltern können mit einer Krankenzusatzversicherung privat vorsorgen. So bezuschusst etwa die DEVK medizinisch sinnvolle kieferorthopädische Behandlungen schon ab der sogenannten kieferorthopädischen Indikationsgruppe (KIG) 2. Außerdem zahlt sie den vereinbarten Kostenanteil auch für Leistungen, die Praxen privat abrechnen müssen – beispielsweise für die beliebten unsichtbaren Zahnspangen. Infos gibt es unter www.devk.de/zahnspange**.

 

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