Neuer Investmentfonds hat die Zukunft der Kinder im Fokus

 

(djd). Wir haben bei vielem die Wahl: Junkfood oder Regionales vom Biobauern, Fast Fashion oder Fairtrade-Pulli, Emissionsschleuder oder Elektroauto. Auch welcher Bank wir unser Vertrauen schenken, liegt in unseren Händen. Nachhaltig Geld anlegen klingt zunächst einmal ganz gut, aber wie soll das gehen? In Zeiten allgegenwärtigen Greenwashings ist ein gewisses Maß an Misstrauen mehr als angebracht. Ein Umstand, der es denen, die es wirklich ernst mit ihrer Sache meinen, schwer macht. Und dennoch gibt es sie. Die, die aus Überzeugung handeln – und das nicht erst seit heute. Das gilt auch für Banken und neue Investmentfonds.

 

Nachhaltige Investmentfonds
Ein Jugendbeirat der Kindernothilfe entscheidet mit über die Kriterien für Anlageentscheidungen.
Foto: djd/KD-Bank/Uzhursky – stock.adobe.com

 

Seit fast 100 Jahren ethisch-nachhaltig ausgerichtet

*
Auf dem Finanzsektor sind nachhaltige Geldgeschäfte der große Branchentrend. Nicht freiwillig, sondern von der Politik verordnet. Denn die Europäische Union möchte bis 2050 klimaneutral werden. Kreditinstitute sollen helfen, dieses Ziel zu verwirklichen, indem sie Kapital für den sogenannten Green Deal mobilisieren. Einige Banken stehen deshalb vor der Herausforderung, „grün“ werden zu müssen. Andere wiederum verfolgen seit ihrer Gründung eine ethisch-nachhaltige Ausrichtung. Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) beispielsweise entstand vor fast 100 Jahren mit dem Ziel, soziale Vorhaben – wie die Finanzierung eines Kindergartens – zu ermöglichen. An den Grundfesten der Genossenschaftsbank mit christlichen Wurzeln und Werten hat sich bis heute nichts geändert. „Ging es zu Gründungszeiten meist um einen Finanzierungsnotstand, so sehen wir heute einen Beratungsnotstand. Viele Menschen stehen hilflos einem medialen Informationsüberfluss gegenüber“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Ekkehard Thiesler. Von politischer Seite sei die Finanzwirtschaft inzwischen als ein Motor für transformatorische Prozesse identifiziert worden. Ziel sei es, Kapitalströme in nachhaltige Investments umzuleiten.

 

Jugendbeirat wirkt bei Anlagekriterien mit

Eine Möglichkeit, genau das zu tun, ist der KinderZukunftsFonds. Gemeinsam mit der Kindernothilfe entwickelte die KD-Bank den Investmentfonds, der überwiegend in internationale Aktien und Renten investiert. Das Besondere: Es sollen ausschließlich Aktien von Unternehmen berücksichtigt werden, die Bedingungen schaffen, welche die Zukunft der Kinder verbessern. Hierfür wirkt ein Jugendbeirat der Kindernothilfe bei der Formulierung der Kriterien mit, die auf der Website www.kd-bank.de/kinderzukunftsfonds** aufgeführt sind. Sie sehen unter anderem vor, dass Unternehmen vorbildlich wirtschaften müssen, faire Löhne zahlen, Klimastrategien verfolgen und sich eindeutig gegen Kinderarbeit positionieren.

 

Experte für Investmentfonds
Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der KD-Bank, sieht heutzutage einen Beratungsnotstand.
Foto: djd/KD-Bank/Nadine Malzkorn

 

*
Auf dem Finanzsektor sind nachhaltige Geldgeschäfte der große Trend. Manche Banken wurden bereits mit ethisch-nachhaltiger Ausrichtung gegründet. Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) beispielsweise entstand mit dem Ziel, soziale Vorhaben zu ermöglichen. Gemeinsam mit der Kindernothilfe entwickelte sie einen neuen Investmentfonds: den KinderZukunftsFonds, zu dem es auf der Website www.kd-bank.de/kinderzukunftsfonds** weitere Informationen gibt. Das Besondere ist, dass die Bank bei der Anlage ausschließlich Aktien von Unternehmen berücksichtigen möchte, die Bedingungen schaffen, welche die Zukunft der Kinder verbessern. Hierfür wirkt ein Jugendbeirat der Kindernothilfe bei der Formulierung von Kriterien mit.