Verletzungen beim Basteln, Werkeln und Renovieren richtig behandeln

 

(djd). Basteln und Heimwerken gehören zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Und während der Pandemie wird noch mehr gesägt, gehobelt und gehämmert als zuvor. Das zeigt sich unter anderem an den Bau- und Gartenfachmärkten, die 2020 laut dem Handelsverband Heimwerken – Bauen – Garten ein kräftiges Umsatzplus verbuchen konnten. Kein Wunder, denn das erzwungene Zuhausebleiben weckt den Wunsch nach Verschönerungen, und an Planung und Umsetzung haben Groß und Klein ihren Spaß. Doch vor allem Ungeübte und Familien mit Kindern sollten auf Sicherheit achten, denn schneller als gedacht kann es zu Verletzungen kommen.

 

Vater und Sohn basteln ohne Verletzungen
Beim Basteln und Heimwerken haben Groß und Klein ihren Spaß. Doch schnell kann mit Hammer oder Säge auch etwas danebengehen.
Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Shutterstock/Syda Productions

 

Kleine Schnitte selbst versorgen

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Besonders häufig sind dabei offene Wunden, etwa Schnitt- oder Stichverletzungen. In solchen Fällen sollte man schnell handeln und die Verletzung versorgen. Bei Schnittwunden gilt es zunächst, die Blutung zu stillen, indem man eine saubere Kompresse auf die Wunde drückt. Auch kleinere Wunden sollte man anschließend mit sauberem Wasser reinigen und dann desinfizieren. Dafür ist ein Antiseptikum ohne Alkohol wie Betaisodona Salbe* aus der Apotheke gut geeignet. Der enthaltene Wirkstoff Povidon-Iod bekämpft mit Sofortwirkung und Depoteffekt 99,9 Prozent aller relevanten Keime, ohne die Haut zu reizen. Zum Abschluss wird die Wunde mit einem Pflaster oder Verband geschützt. In den folgenden Tagen sollte man sie im Blick behalten: Wechselt die Farbe der desinfizierten Stelle von Braun zu Gelb, ist die Wirksamkeit des Iods erschöpft und es kann neu aufgetragen werden – weitere Tipps gibt es unter www.betaisodona.de**. So wie bei Schnitten geht man auch bei kleinen Stichwunden vor, etwa durch eine Reißzwecke. Bei tiefen Schnitten und Stichwunden heißt es: Druckverband und schnell zum Arzt.

 

Senior beim Werkeln ohne Verletzungen
Während der Pandemie haben die Deutschen noch mehr gesägt, gehobelt und gehämmert als sonst.
Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Jonas Glaubitz – stock.adobe.com

 

Schürfwunden gründlich reinigen

Meist harmlos, aber sehr schmerzhaft sind Schürfwunden. In diese gerät häufig ebenso Schmutz, weshalb man sie gründlich reinigen und desinfizieren sollte. Dann wird die Fläche mit einer keimfreien Wundauflage bedeckt und diese mit Pflaster oder einer Mullbinde fixiert. Verbrennungen oder Verbrühungen dürfen nur selbst behandelt werden, wenn sie oberflächlich sind und sich keine Blasen bilden. Hier sollte man erst mit lauwarmem Leitungswasser kühlen und die Wunde dann ebenfalls desinfizieren und steril abdecken. Als günstig haben sich Auflagen mit Metallbeschichtung erwiesen.

 

Desinfektionsmittel für Verletzungen
Ein wirksames Antiseptikum zur Wunddesinfektion gehört in jede Hausapotheke.*
Foto: djd/Hermes Arzneimittel

 

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Basteln und Heimwerken sind beliebte Freizeitbeschäftigungen, gerade während der Pandemie. Verletzungen sind dabei schnell passiert. Besonders häufig sind offene Wunden, die man gut versorgen sollte. Bei kleinen Schnitt- oder Stichverletzungen gilt es, erst die Blutung mit einer Kompresse zu stillen. Dann muss die Wunde gereinigt und desinfiziert werden, geeignet dafür ist etwa Betaisodona Salbe* mit dem Wirkstoff Povidon-Iod. Zum Schluss kommt ein Pflaster oder Verband auf die Wunde. Wechselt die Farbe des Iods von Braun zu Gelb, kann man es neu auftragen, mehr dazu unter www.betaisodona.de**. Bei Schürfwunden sollte man auf gute Reinigung achten, Verbrennungen mit Wasser kühlen, desinfizieren und steril abdecken. Bei schweren Verletzungen geht es jedoch immer zum Arzt.