Zivil- und Katastrophenschutz: Mehr Menschen fürs Ehrenamt begeistern
(DJD). Über 1,7 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich im Zivil- und Katastrophenschutz. Das bedeutet, dass sie diese Tätigkeit meistens in ihrer Freizeit und unentgeltlich erbringen. Mit ihrem Einsatz tragen sie dazu bei, die Bevölkerung zu schützen, nach Unglücken Hilfe zu leisten und wieder sichere Verhältnisse herzustellen – wie nach der Ahrtal-Flut im Juli 2021. Dieses freiwillige Engagement wird immer bedeutsamer und trägt zu einer krisenfesten Bevölkerung bei. Daher möchte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) durch die Kampagne „Mit dir für uns alle“ mehr Menschen für ein Ehrenamt begeistern und die Bevölkerung für das Thema sensibilisieren. Unter dem Motto „Egal was du kannst, du kannst helfen“ zeigt die Kampagne, dass sich jede und jeder Einzelne auf ganz individuelle Art und Weise engagieren und aktiv einbringen kann.

Foto: DJD/ORCA AFFAIRS/Kzenon – stock.adobe.com
Community-Wall, Fotowettbewerb, Ausstellung
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In diesem Jahr startet die dritte Auflage der Kampagne mit einer Vielzahl an neuen Maßnahmen. Das Herzstück bilden eine Community-Wall, ein Fotowettbewerb sowie eine Fotoausstellung im Herbst. Bei der ersten Maßnahme können Ehrenamtliche in einem interaktiven Format auf der Kampagnenwebseite schreiben, mit welchen Fähigkeiten sie sich im Zivil- und Katastrophenschutz engagieren. Beim Fotowettbewerb „Dein Bild – Für uns alle“ konnten Interessierte bis Mitte Juni ein Foto aus dem Ehrenamt einreichen. Die besten 20 Einreichungen wurden anschließend auf der Kampagnenwebseite veröffentlicht und stellten sich dem Votum der Besucher und Besucherinnen. Die vier Bilder mit den meisten Stimmen werden bei einer Fotoausstellung im Herbst gezeigt. Sie soll im öffentlichen Raum der vier deutschen Städte Kiel, Koblenz, Jena und Chemnitz stattfinden.
Krisenresilienz ist eine Gemeinschaftsaufgabe
Ohne das Ehrenamt würde das Hilfeleistungssystem im Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland nicht funktionieren. Die Resilienz im Krisenfall ist eine gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern, Kommunen und den Organisationen. Letztere, namentlich die Hilfsorganisationen ASB, DLRG, DRK, JUH und MHD, die Feuerwehren und das THW, werden durch Ehrenamtliche getragen. Deshalb ist die Resilienz der Bevölkerung im Krisenfall umso größer, je mehr Menschen sich ehrenamtlich engagieren. Die Helferinnen und Helfer tragen ihr Wissen in die Gesellschaft und fungieren als Multiplikatoren und Multiplikatorinnen. Deshalb ist Bevölkerungsschutz auch immer ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag. Mehr Informationen zur Kampagne, zur Vielfalt ehrenamtlicher Tätigkeiten und allen weiteren Maßnahmen findet man unter www.mit-dir-fuer-uns-alle.de**.

Foto: DJD/ORCA AFFAIRS/Kzenon – stock.adobe.com
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Über 1,7 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich im Zivil- und Katastrophenschutz. Mit ihrem Einsatz tragen sie dazu bei, die Bevölkerung zu schützen, nach Unglücken Hilfe zu leisten und wieder sichere Verhältnisse herzustellen – wie nach der Ahrtal-Flut im Juli 2021. Dieses freiwillige Engagement wird immer bedeutsamer und trägt zu einer krisenfesten Bevölkerung bei. Aus diesem Grund möchte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) durch die Kampagne „Mit dir für uns alle“ mehr Menschen für ein Ehrenamt begeistern und die Bevölkerung für das Thema sensibilisieren. Mehr Informationen zur Kampagne, zur Vielfalt ehrenamtlicher Tätigkeiten und allen weiteren Maßnahmen gibt es unter www.mit-dir-fuer-uns-alle.de**.