Was die Deutschen über private Ausgleichszahlungen für „Kümmerer“ denken
(DJD). Um den Ruhestand entspannt und ohne finanzielle Herausforderungen zu verbringen, sollte man sich möglichst früh mit dem Thema der finanziellen Absicherung im Alter beschäftigen. Doch was denken die Bundesbürger über ihre eigene Vorsorge? Und wie könnte sich einem finanziellen Ungleichgewicht vorbeugen lassen, wenn man wegen Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen weniger arbeiten kann und damit geringere Rentenansprüche erwirbt? Mehr Unterstützung für die private Altersvorsorge:

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Versorgungslücke befürchtet
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Schon heute sorgen sich viele um finanzielle Lücken im Alter. Das zeigt auch eine repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag der DEVK. So fühlen sich rund 47 Prozent der Befragten finanziell schlecht abgesichert für den Ruhestand. Mehr als 61 Prozent sorgen bereits privat vor, 28 Prozent der Umfrageteilnehmer tun allerdings überhaupt nichts für ihre finanzielle Absicherung. Vor allem die eigene Immobilie spielt bei der Vorsorge eine große Rolle. 55,4 Prozent haben Wohneigentum, 45,7 Prozent eine private Rentenversicherung. Unter www.devk.de/altersvorsorge** kann man sich über flexible Möglichkeiten der Altersvorsorge informieren.
Ungleichgewicht vorbeugen
Besonders Frauen, die sich meist um die Erziehung der Kinder und Pflege der Eltern kümmern, riskieren ihre Berufschancen und bezahlen ihr Engagement für die Familie oft mit niedrigen Rentenansprüchen. Ein finanzieller Ausgleich für die private Altersvorsorge könnte diesem Ungleichgewicht vorbeugen. Und das würden viele Bundesbürger begrüßen. Der Umfrage zufolge würden es knapp 59 Prozent positiv bewerten, wenn der Elternteil, der sich mehr um die Kindererziehung kümmert, vom anderen Elternteil einen finanziellen Ausgleich für die Altersvorsorge bekäme. Keine große Rolle spielte beim Umfrageergebnis, ob die Befragten in Haushalten mit oder ohne Kinder lebten. Auffallend ist allerdings der Unterschied zwischen den Geschlechtern. Deutlich mehr Frauen, nämlich nahezu 68 Prozent (Männer 49,4 Prozent), würden eine solche Regelung begrüßen.
Nicht so frappant zeigt sich der Geschlechterunterschied beim Thema „finanzieller Ausgleich für die Betreuung von Angehörigen“. Auf die Frage: „Wie würden Sie es bewerten, wenn Personen, die Angehörige pflegen, von anderen Angehörigen einen finanziellen Ausgleich für die Altersvorsorge erhalten würden“, antworteten insgesamt knapp 60 Prozent der Befragten mit positiv (59,5 Prozent der Männer und 60,3 Prozent der Frauen). Bei Personen, die selbst einen Angehörigen pflegen, lag der Anteil mit 65,7 Prozent etwas höher.

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Mehr Unterstützung für die private Altersvorsorge
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Mit dem Thema der finanziellen Absicherung im Alter sollte man sich frühzeitig beschäftigen. Besonders Frauen, die sich meist um die Erziehung der Kinder und Pflege der Eltern kümmern, riskieren ihre Berufschancen und bezahlen ihr Engagement oft mit niedrigen Rentenansprüchen. Ein finanzieller Ausgleich für die private Altersvorsorge könnte diesem Ungleichgewicht vorbeugen. Und das würden viele Bundesbürger durchaus begrüßen. Einer repräsentativen Civey-Umfrage im Auftrag der DEVK zufolge würden es knapp 59 Prozent positiv (rund 40 Prozent sogar sehr positiv) bewerten, wenn der Elternteil, der sich mehr um die Kindererziehung kümmert, vom anderen Elternteil einen finanziellen Ausgleich für die Altersvorsorge bekäme. Weitere Infos unter www.devk.de/altersvorsorge**.